Naturheilpraxis Anett Bartsch

Ausleitungsverfahren

Ausleitungsverfahren regulieren die gestörten Funktionen des Körpers. So werden die Ausscheidungs- u. Entgiftungsprozesse im Körper angeregt, wirken schmerzlindernd und sie führen zu einer Entlastung des Stoffwechsels.

Ausleitungsverfahren in der Übersicht:

Blutegeltherapie

Der sternförmige Biss eines Blutegels ist nicht schmerzhaft.Der Saugakt beträgt ca. 30 Minuten. Der Wirkstoffcocktail, welcher sich im Speichel eines Blutegels befindet greift wirksam in die Gerinnungskaskade unseres Körpers ein und erzeugt bei dem „Gebissenen“ einen „sanften Aderlass“. (Während des Saugaktes ca. 15ml, Nachblutung ca. 20-40ml). Ca. 12 Stunden blutet die Wunde nach und reinigt sich dadurch selbst.

Blutegel produzieren in ihren Halsdrüsen Hirudin. Dieses wirkt:

  • gerinnungshemmend
  • lymphstrombeschleunigend
  • antithrombotisch
  • gefäßkrampflösend (durch lokale Gefäßerweiterung)

Auch produzieren Blutegel noch weitere Wirkstoffe, welche durchblutungsfördernde Eigenschaften besitzen.

Blutegel:
→ werden in Zuchtfarmen unter strengen Bedingungen gehalten
→ leben nur in reinstem Wasser
→ geben sich mit ihrer Mahlzeit 1-2 Jahre zufrieden (das schaffen wir Menschen nicht)
→ reinigen die Wunde, welche sie setzen, selbsttätig
→ haben keimfreie Speicheldrüsen

Indikationen:

  • Entzündliche Erkrankungen (chron. Nebenhöhlenentzündungen)
  • Venöse Erkrankungen (Hämorrhoiden)
  • Gelenkerkrankungen (rheumatische Erkrankungen, akuter Gichtanfall)
  • Infektionen (Karbunkel, Furunkel)

Baunscheidtmethode

Das Baunscheidtieren ist ein hervorragendes Verfahren bei den verschiedensten Beschwerden wie z.B.

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, HWS, BWS, LWS Syndrom, Bandscheibenvorfall)
  • HNO-Erkrankungen
  • Erkrankungen der Bauchorgane
  • Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen, ect.

Mit einem Nadelgerät wird die desinfizierte Haut gestichelt. Dadurch wird die lokale Durchblutung angeregt, der Lymphfluss und das Immunsystem werden aktiviert und es kommt zur Ausscheidung von Toxinen (Giftstoffen) über die Haut. Des weiteren ist eine schmerzdämpfende Wirkung zu erwarten.

Aderlass

Schon Hippokrates wandte den Aderlass als krampf-u. schmerzstillendes sowie antientzündliches „Mittel“ an.

Ein Aderlass wirkt entstauend und bewirkt eine Blutverdünnung. Es kommt zu einem Flüssigkeitsverlust in den Gefäßen der durch das unmittelbar nachströmende Blut ausgeglichen wird. Weiterhin bilden sich durch den Blutverlust neue Blutzellen welche den Sauerstofftransport und die Immunabwehr günstig beeinflussen.

Die Anwendung kann z.B. erfolgen bei: Entzündungen, Bluthochdruck, generelle Stauungen, Neigung zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Verbesserung des Stoffwechsels, Verbesserung der Durchblutung und der Fliesseigenschaft des Blutes.